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Terminator 3: Rebellion der Maschinen

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 Spiel-Infos: Terminator 3: Rebellion der Maschinen
Terminator 3: Rebellion der Maschinen Boxart Name: Terminator 3: Rebellion der Maschinen (EUR)
Entwickler: Black Ops Entertainment
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 20. November 2003
Genre: Action
Spieler: 1-4
Features:
keine
Es wird wohl für längere Zeit das letzte Terminator Spiel mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle sein. Dieser ist mittlerweile "Gouvernator" und probiert im Regieren des Bundesstaates Kalifornien. Mit T3 feiert Schwarzenegger gleichzeitig seinen Ein- und Ausstand auf dem GBA. Welche Figur der Terminator dabei macht klären wir in diesem Test.

Hasta la vista Baby
In Terminator 3: Rebellion der Maschinen schlüpft man in die Rolle von "Arnie", der gegen das Böse kämpft um John Connor zu beschützen. Das Spiel folgt der Story des Filmes und jemand der den Film nicht gesehen hat, wird es schwer haben den Überblick zu behalten. Ingesamt gibt es 12 unterschiedliche Missionen, die zwischen der Gegenwart und der Zukunft stattfinden. Schade allerdings, dass dies letzten Endes keine Auswirkungen auf das Gameplay hat, da es kaum Unterschiede zwischen den einzelnen Missionen gibt. Bei T3 handelt es sich um einen Shooter aus der isometrischen Perspektive, was sich als klarer Reinfall erwiesen hat. Die Kamera ist fixiert und es ist teilweise nicht möglich, die Dinge die sich auf dem Bildschirm abspielen, überblicken zu können. Auch das Schießen birgt anfangs seine Schwierigkeiten, da das Treffen von Gegnern etwas Übung benötigt. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase geht dies dann aber doch recht locker von der Hand und es fängt fast an Spaß zu machen, von Level zu Level alles nieder zuballern was kreucht und fleucht. Leider hält diese Spielfreude nicht allzu lange an, denn meistens hat man einfach nur die Aufgabe irgendjemandem Geleitschutz zu geben oder eine Keycard zu finden. Aufgrund des Mangels an Phantasie im Missionsdesign fängt das Spiel spätestens nach dem fünften Level an langweilig zu werden.

"Arnie" und die doofen Gegner
Das allerschlimmste an diesem Spiel ist jedoch, dass alles viel zu simpel ist. Die Gegner stehen einfach blöd in der Gegend rum und lassen sich fast ohne Gegenwehr zerstören. Des Weiteren sind einige Waffen viel zu stark und fast jeder besiegte Feind lässt Ammo oder Health droppen. Es gibt also eigentlich keine wirkliche Herausforderung in diesem Spiel, selbst die Endgegner stellen kaum ein Hindernis dar. Und so braucht man für dieses Spiel lediglich ein paar Stunden um es durchzuspielen. Wobei ich mir an dieser Stelle noch unsicher bin, ob ich das Spiel deswegen nicht sogar aufwerten sollte, schließlich musste ich nicht so lange leiden.
 Autor:
Joshua Hampf
Testbericht
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Leserwertung:
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