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Tekken Advance

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 Spiel-Infos: Tekken Advance
Tekken Advance Boxart Name: Tekken Advance (EUR)
Entwickler: Namco
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 28. März 2002
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-2
Features:
keine

Angefangen hat alles vor Jahren, als ein Spiel namens Tekken auf der PlayStation erschien. Das Beat'em Up fand schnell seine Freunde und schwupps, schon warten alle auf den inzwischen schon vierten Teil der Reihe. Bisher erschienen alle Teile nur auf einem Produkt mit Sony Schriftzug, doch mit Tekken Advance erscheint der Prügler nun erstmals auf einem Nintendo Gerät - und braucht sich kaum hinter seinen Vorgängern zu verstecken.

PSX für unterwegs
Ein Blick in das Menü von Tekken Advance verrät einem bereits, dass dem Spieler in Sachen Modi nichts Neues geboten wird. Im Vordergrund steht wiedereinmal der traditionelle Arcade Modus. Hier hat man sich zunächst einmal für einen der neun zur Auswahl stehenden Kämpfer zu entscheiden. Diese entstammen allesamt der PlayStation Version. Dabei sind Yoshimitsu, Law, Gunjack, Xiaoyu, Nina, King, Hwoarang, Paul und Jin (plus versteckten Kämpfer). Bereits das Auswahlmenü der Charaktere erinnert durch die identischen Bilder der Kämpfer sehr an die PlayStation Vorlage. Auch wenn man sich nach der kurzen Vorstellung der Kontrahenten in den Kampf schmeißt, wird man das Gefühl nicht los, auf Sonys alter grauer Kiste zu spielen. Sowohl Kämpfer, als auch Umgebung, Sound und Moves sind erstaunlich gut auf Nintendos kleinen Handheld rübergebracht worden. Der A- und B-Button dienen zum Schlagen beziehungsweise Treten. Mit dem rechten Schulterbutton greift man - wenn sich beide Charaktere nahe genug stehen - den Kontrahenten und führt eine effektive Attacke bestehend aus mehreren Schlag- und Trittkombinationen aus. Gesprungen sowie geblockt wird wie bei Beat'em Ups üblich mit dem Steuerkreuz.

Was wäre Tekken ohne Kombos?
Wie in den Konsolenversionen auch, gibt es bei Tekken Advance Unmengen an Kombos zu erlernen. Jeder Kämpfer hat seine eigenen Tricks, wovon man sich auch einige aneignen sollte, möchte man jeden Gegner ohne mit der Wimper zu zucken auf den Boden legen. Allerdings bestehen die besseren Angriffe aus so langen Tastenkombinationen, dass es einem unmöglich erscheint, wirklich alle auswendig zu kennen und dann auch später im Kampf einsetzen zu können. Zum Glück lassen sich aber alle Kombos im Pausemenü auch während des Kampfes noch einmal anschauen. Erfreulich ist aber auch die Tatsache, dass nahezu alle bekannten Moves enthalten sind und sie auch genauso aussehen, wie in einem der Tekken Spiele. Wer es allerdings schon mit der Angst bekommt, er würde ohne ellenlange Tastenkombinationen ja nie das Ende zu Gesicht bekommen, kann sich wieder beruhigen. Denn zwar sind die Kombos sehr hilfreich im Kampf, doch leider kommt man auch mit einfachem Getrigger ans Ziel. Selbst der letzte Gegner im Arcade Modus lässt sich durch ein und denselben Move hintereinander ohne Probleme zur Schnecke machen. Da dies aber nicht mit jedem Move und Charakter funktioniert, ist das Anwenden von Kombos immer noch die bessere Siegesmöglichkeit. Zumal die Kontrahenten zum Ende des Spiels hin immer besser Angriffen ausweichen oder blocken. Etwas nervig wird es nur, wenn der Gegner mit einer ellenlangen Kombo auf einen eintritt, ohne dass einem eine Möglichkeit gegeben wird, sich zu wehren. Übrigens ist es möglich während des Arcade Modes den Charakter zu wechseln. Verliert man nämlich zwei Runden gegen den Gegner, gelangt man zurück in die Charakterauswahl und kann danach mit einem anderen Kämpfer an gleicher Stelle weiterspielen. Ist das Spiel beendet - egal ob abgebrochen oder durch Sieg - folgt eine Tabelle, in der dem Spieler angezeigt wird, mit welchem der Kämpfer man am meisten gekämpft hat.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
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