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Sonic Pinball Party

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 Spiel-Infos: Sonic Pinball Party
Sonic Pinball Party Boxart Name: Sonic Pinball Party (EUR)
Entwickler: Sega Sonic Team
Publisher: THQ
Erhältlich seit: 07. November 2003
Genre: Geschick & Puzzle
Spieler: 1-4
Features:
Single-Pak Multiplayer
Die Flippersimulationen für den GameBoy Advance kann man an einer Hand abzählen. Das gerade erschienene Pokémon Pinball Rubin und Saphir konnte nicht ganz überzeugen und das kürzlich angekündigte Mario Pinball lässt auch noch auf sich warten. Umso mehr liegt die Hoffnung der Fans des Genres in Segas Pinball Simulation: Sonic Pinball Party. Ob sich der Titel gegen die aktuelle Referenz aus dem Hause Nintendo durchsetzen kann lest ihr im folgenden Test.

Aller Anfang ist schwer
Überraschend für ein Pinballspiel hat man eine große Auswahl zwischen insgesamt sechs verschiedenen Modi: Der Übung, der Party, dem Chao-Garten, Casinopolis, dem Arcade-Modus und der Handlung, sprich dem Story-Modus.
Zu Beginn sollte man besser mit dem Übungsmodus anfangen oder die Spielanleitung zu Rate ziehen. Zwar zeigt sich sehr einfach. - Mit "A" wird der rechte und mit dem Steuerkreuz links der linke Flipper bewegt und mit den Schultertasten der Tisch angestoßen. Schwerer wird es aber ohne Vorkenntnisse einigermaßen Punkte zu erzielen, denn diese können nicht durch stupides Betätigen der Flipper erreicht werden. Man muss schon genau wissen wo die Kugel auf dem Flipper liegen muss, um sie auch da hin zu schießen, wo sie auch hin soll. Und das ist schon schwer genug. Die Tastenbelegung kann übrigens auch geändert werden, falls Unzufriedenheit mit der voreingestellten Belegung herrscht.

Führ mich zum Schotter!
Die Tische sind nur so vollgestopft mit versteckten Punkten und Löchern, bei deren Aktivierung irgendetwas passiert und es Punkte zu erhaschen gibt. Es gilt allerdings verschiedene Modi wie den Ring-Modus zu aktivieren, denn erst die ermöglichen das Erreichen von hohen Punktzahlen. So muss man zum Beispiel erst dreimal ein bestimmtes Loch treffen, um danach die nächste Aufgabe angezeigt zu bekommen. Diese ist zum Beispiel wiederum das zehnmalige Treffen der Bumper. Erst dann regnet es ordentlich Punkte. Glücklicherweise wird aber für jeden Tisch erklärt, wie die verschiedenen Modi aktiviert werden. Es heißt also üben, üben, üben um Erfolge zu verbuchen, denn auch das Nichtverlieren der Kugel bedarf des Öfteren schon einiges an Können. Die Kugel schießt mit einem Affenzahn über den Tisch und ist manchmal schneller wieder unten, als das man "Gestreifter Igel" sagen kann. Da kommt jede Rettung zu spät. Trotz des rasanten Tempos bleibt die Übersicht aber immer erhalten. Das Bild zeigt unentwegt die Kugel und scrollt vertikal flüssig und schnell über den Tisch.
 Autor:
Florian Plessow
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.5