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Rayman Raving Rabbids

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 Spiel-Infos: Rayman Raving Rabbids
Rayman Raving Rabbids Boxart Name: Rayman Raving Rabbids (EUR)
Entwickler: Ubisoft France
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 07. Dezember 2006
Genre: Genre-Mix
Spieler: 1
Features:
keine
Bevor SEGA als Software-Lieferant agierte, mischte das Unternehmen kräftig im Konsolen-Krieg mit. Besonders vor Einführung der PlayStation ringte die Firma mit Nintendo um die Gunst der Zockerschaft. Hierbei fungierten die beliebten Maskottchen Mario und Sonic mit ihren Jump'n'Run-Serien in petto als Schlachtschiffe. Dabei geht es doch auch friedlich! Ubisofts Rayman fand mit seinem verrückt frischen Design-Konzept ebenfalls einige Anhänger. Nach vielen Hüpfeinlagen debütierte der “Strahlenmann” mit einer witzigen Minispiel-Sammlung auf der Wii. Wieviel hat man bei der GBA-Version von Rayman Raving Rabbids zu lachen? Ergänzt sie sich vielleicht mit ihren Wii- und DS-Brüdern?

Hals- und Beinbruch!

Alles andere als symbiotisch ist jedenfalls das Verhältnis zwischen den Bewohnern von Raymans Dorf und den Rabbids. Sie wurden in letzter Zeit nur noch gemobbt und lassen ihre Wut nun an der Welt aus. Eines der Opfer ist Rayman, der während seiner Siesta in der Hängematte von den  Nagern verschleppt wird. Im Versteck der Hasen vor sich hinvegetierend, wird unser Held dann von seinem Moskito-Kumpel Murphy befreit, der ihm bei der Suche nach seinen Händen hilft. Somit gelingt Rayman zwar die Flucht, doch nun liegt es auch an ihm, die Welt und seine Bewohner vor den bösen Bunnies zu retten.
Rayman muss sich von nun an in altbekannter Jump'n'Run-Manier durch fünf Welten kämpfen, um seine Freunde zu befreien und um den Kampf-Karnickeln den Garaus zu machen. Auf einen Spaziergang solltet ihr euch aber natürlich nicht einstellen. Vorgängergemäß ist wieder Körpereinsatz gefragt. Raymans nicht vorhandener Bizeps wird in etlichen Hangel- und Kletteraktionen gefordert. Auch die bekannten Schwing-Ringe katapultieren ihn wieder in ungeahnte Höhen. Nur so können auch die stacheligen Passagen und Seen voll gefährlicher Flüssigkeiten überwunden werden. Notfalls muss Rayman auf sein Filmhaar zurückgreifen und es als Kurzzeit-Helikopter verwenden. Manchmal stoßt ihr auf blaue Kügelchen, die ihr einsammeln könnt. Sie ermöglichen euch längere Flüge, wobei es des Öfteren haarige Abschnitte gibt, die eurem Talent als Pilot einiges abverlangen. So gelangt ihr an manch versteckte Lums und Käfige, die euch später den Weg zum Boss der jeweiligen Welt ebnen. Der Rest der Items wird meist von Gegnern verschiedenster Arten bewacht. In den Süßigkeiten-Levels greifen euch zum Beispiel Krümel-sprühende Kuchen an und bei scharfzähnigen Wälzern in der Welt der Bleistifte werdet ihr garantiert nicht zum Bücherwurm. Während bei Letzteren nur Ausweichen die Energieleiste schont, hilft bei Konfrontationen mit den Rabbids eure geballte Faust. Dabei lassen sich die dicken Möchtegern-Sheriffs leicht einen auf den Deckel geben, während eure Attacken von den quirligeren Exemplaren mit eleganten Limbo-Moves gekontert werden. Doch gelingt es euch, auch diese Löffel-Träger außer Gefecht zu setzen, seid ihr fit für die Endgegner. Im letzten Level auf euch wartend, stellen sich euch meistens Anabolika-gestärkte Vertreter in den Weg. Die Albino-Arnies bombardieren euch mit explosiven Fässern, denen es auszuweichen gilt. Dann ist es Zeit für einen Gegenschlag. Doch mit euren normalen Fäusten werdet ihr oft nicht weiterkommen.
 Autor:
Thomas Becker
Testbericht
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