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Mario vs. Donkey Kong

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 Spiel-Infos: Mario vs. Donkey Kong
Mario vs. Donkey Kong Boxart Name: Mario vs. Donkey Kong ()
Entwickler: Nintendo Software Technologies
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 19. November 2004
Genre: Strategie
Spieler: 1
Features:
keine
Wer kenn es nicht, das Original: Donkey Kong? Bereits 1981 erblickten Mario und Donkey Kong im bekannten Arcade Spiel das Licht der Videospielewelt, feierten große Erfolge und brachten damit auch den Durchbruch Nintendos in Amerika. Heute, 23 Jahre später heißt es back to the roots, Mario und Donkey Kong treffen wieder als Gegner aufeinander. Ob das Spielprinzip immer noch begeistern kann lest ihr im folgenden Test.

Pauline, Daisy oder vielleicht Peach?
Unglaublich aber wahr, Mario spielt wieder die Hauptrolle ín einem Spiel aber keine der Dreien wurde entführt. Donkey Kong sieht im Fernsehen einen Spot für das neue Aufziehpuppenspielzeug und muss sofort eines haben. Am Mario Shop angekommen sind schon alle Figuren ausverkauft, also räumt Donkey Kong gleich die ganze Mario Toy Company aus und versucht sich aus dem Staub zu machen. Mario bemerkt natürlich den Affen und muss nun statt hübschen Damen einer Horde Mini-Marios hinterher hetzen.
 
Letse getse going 
Mit gewohnt italienischem Akzent startet der pummelige Klempner in sein neues Abenteuer zur Donkey Kong Verfolgungsjagd. Diesmal ist das Spiel aber kein reines Jump´n Run sondern wie schon bei einem Remake für den GameBoy eine Mischung aus Rätsel- und Geschicklichkeitsspiel. Optisch erinnert das Spiel an dennoch Original. Aus der Seitenansicht geht es wie gewohnt meist nach oben über Plattformen um ein Ziel zu erreichen. Im Unterschied zum Arcarde Knaller aus den 80ern steht aber nicht Donkey Kong oben und schmeißt Mario ununterbrochen Fässer entgegen, sondern ein Level besteht aus zwei Abschnitten. Im ersten Abschnitt lautet die Aufgabe immer unter Zeitdruck eine Tür zu erreichen, die mit einem Schlüssel geöffnet werden muss und so den Weg zum zweiten Abschnitt eröffnet. Im zweiten Abschnitt gilt es immer einen Mini Mario zu erreichen, der dann auch das Ziel des Levels darstellt.
 
Faster, Harder, Mario!
Die Abschnitte sind natürlich gespickt mit allerlei Gefahren wie Abgründen, Stacheln und Gegnern. In nahezu jedem Abschnitt gibt es auch drei Schalter, springt man auf den roten, erscheinen die roten Blöcke und die blauen und gelben verschwinden. Nach dem selben Schema funktionieren auch der blaue und der gelbe Schalter. So gilt es meist auf diese Art Rätsel zu lösen und an den Schlüssel zu kommen. Daneben gibt es Lianen, an denen Mario klettert (an einer langsam, an zweien schneller), Fließbänder, deren Laufrichtung man durch Schalter ändern kann usw. So gilt es zum Beispiel einen Schlüssel durch drücken des roten Schalters aus den gelben Blöcken zu befreien, der dann auf ein Fließband fällt und droht in den Abgrund zu fallen. Einmal von der Ursprungsposition entfernt verschwindet der Schlüssel aber ohnehin nach zwölf Sekunden, wenn man ihn nicht in Händen hält. Da heißt  es also ranhalten. Schnell den Fließbandschalter gedrückt und hinterher geklettert gilt es den nächsten Schalter zu drücken, damit der Schlüssel auf ein Podest und nicht in den Abgrund fällt. Schnell wieder einen anderen Schalter gedrückt verschwindet der eben aktivierte Block und man gelangt so erst per Fließband an den Schlüssel, der auf einem anderen Podest gelandet ist.
 Autor:
Florian Plessow
Testbericht
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Leserwertung:
8.7