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Mario Power Tennis

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 Spiel-Infos: Mario Power Tennis
Mario Power Tennis Boxart Name: Mario Power Tennis (EUR)
Entwickler: Camelot Software Planning
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 18. November 2005
Genre: Sport - Tennis
Spieler: 1-4
Features:
Wireless Adapter-Unterstützung
Mario gibt es so langsam in jeder bekannten Sportart auf einer Nintendo-Konsole zu finden. Zu den beliebtesten dieser Sportspiele gehören wohl die Tennisausflüge des pummeligen Klempners und seiner Freunde. Für diese zeichnete sich auf den großen Konsolen bislang Camelot aus, die vor einiger Zeit mit den beiden Golden Sun-Spielen für großes Aufsehen im Handheld-Sektor sorgten. Nach einer Umsetzung des ebenfalls von Camelot stammenden Mario Golf-Spiels, folgt nun endlich Mario Power Tennis auf dem Game Boy Advance, welches sich in einigen Punkten deutlich von der gleichnamigen GameCube-Fassung unterscheidet.

Wie wird man Champion?
Stellenweise ist es verwunderlich, warum diese Tennissimulation im Namen ein „Mario“ stehen hat. Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Spielmodi: Der simpelste dieser Spielmodi dürfte das „Freie Match“ sein. Bei diesem entscheidet ihr euch für ein Einzel oder ein Doppel, wählt die Charaktere aus, legt die Regeln fest und schon geht es los. Der etwas umfangreichere Modus wird vom Story-Part gebildet und dieser spielt, für ein Sportspiel, in einem völlig ungewöhnlichen Rahmen.
Der Storymodus von Mario Power Tennis ist aufgebaut wie ein kleines Rollenspiel. Am Anfang legt ihr fest, ob ihr ein männlicher Tennisspieler oder sein weibliches Pendant sein wollt. Nach dieser Entscheidung wacht ihr in eurem Schlafzimmer an einer großen Tennisakademie auf, in die ihr vor kurzem eingetreten seid. Nun heißt es erst einmal die Umgebung und einige Leute kennen zu lernen. Das Gelände ist groß. Neben dem Clubhaus gibt es ein Verwaltungsgebäude, ein Restaurant, einen großen Trainingsplatz, eine Sporthalle und drei große Tennisplätze, die sich in verschiedene Klassen aufteilen, von Anfänger bis Profi. Euer Ziel ist es natürlich in die Profiklasse aufzusteigen, aber bis dahin ist es ein steiniger Weg. Nahezu jeder Charakter, der sich auf dem Campus rumtreibt, hat euch etwas zu sagen. Meistens handelt es sich dabei um verschiedene Tipps, mit denen ihr euer Talent erweitern könnt. Einziger Nachteil des Storymodus, die Gespräche sind teilweise zu lang ausgefallen. Dies wäre ja grundsätzlich nicht schlimm, würden diese nicht eher belanglos sein, denn so ausgetüftelt ist die Story nicht.

Ein harter Weg
Vor jedem neuen Tag an der Akademie legt ihr fest, ob ihr im Einzel oder im Doppel antreten wollt. Im Doppel unterstützt euch dabei der Charakter, den ihr vor Spielbeginn nicht ausgewählt habt. Dieser übernimmt im Verlauf des Spiels außerdem eine unterstützende Funktion. Habt ihr euch entschieden, ähnelt sich der Tagesablauf sehr. Ihr geht auf den Tennisplatz eures derzeitigen Schwierigkeitsgrades und tretet in Reihe gegen die einzelnen Gegner an. Auf jedem Feld gilt es dabei vier Gegner bzw. vier Teams zu bezwingen. Antreten könnt ihr jeweils nur gegen den Gegner mit dem nächst höheren Rang. Habt ihr es zum Champion einer Gruppe geschafft, dürft ihr auf dem Feld des nächsten Schwierigkeitsgrades antreten.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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