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Kelly Slater`s Pro Surfer

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 Spiel-Infos: Kelly Slater`s Pro Surfer
Kelly Slater Boxart Name: Kelly Slater`s Pro Surfer (EUR)
Entwickler: Treyarch Invention
Publisher: Activision
Erhältlich seit: 02. Oktober 2002
Genre: Sport - Extremsport
Spieler: 1-2
Features:
keine

Trendsport und kein Ende in Sicht. Auch auf dem GameBoy Advance lässt Activision die ganze Meute los. Von Tony, über Mat bis hin zu Surfer-As Kelly Slater. Und genau der ist auch Namensgeber für Kelly Slater's Pro Surfer. Natürlich fragt man sich jetzt zu recht: "Wie viel Spaß macht ein Spiel, bei dem man sich nur auf einer Welle befindet?" Das und noch mehr haben wir für euch herausgefunden.

Quantität statt...
Nach dem sehr schönen Intro findet man sich in einem ebenso schönen Hauptmenü wieder. Neueinsteiger sollten sich zuerst mal mit dem sehr guten Tutorial befassen. Hier werden dem angehenden Surf-Profi alle Tricks erklärt. Wenn man sich dann sicher fühlt, wählt man den Championship Modus und beginnt eine Karriere. Hierzu wählt man einen der folgenden neun Surfer: Kelly Slater, Lisa Andersen, Tom Curren, Tom Carroll, Kalani Robb, Rob Machado, Bruce Irons, Nathan Fletcher und Donavon Frankenreiter. Wer mit diesen Namen nichts anfangen kann, liest sich wahlweise entweder die Biografien in der Anleitung durch oder bleibt unwissend und spielt einfach mit irgendwem. Die Karriere läuft so ab, wie die Contests bei Tony Hawk's Pro Skater und anderen Spielen dieser Art. Insgesamt 13 Strände gilt es zu meistern. Man hat drei Läufe von denen lediglich der beste gezählt wird. Gewonnene Medaillen können in neue Bretter investiert werden.
 
Und so geht's
Die spannendste Frage ist eigentlich, wie gut sich das Surfen auf einem Handheld umsetzen lässt. Fangen wir mit den Grundtechniken an: Ihr werdet auf einer Welle abgesetzt und liegt mit dem Kopf nach unten auf eurem Brett. Solange, bis ihr entweder die A-Taste drückt oder der Surfer nach ein paar Sekunden von alleine aufsteht. Die Richtungstasten lassen euch an der Welle entlang surfen (oben ist beschleunigen und unten bremsen). Die B-Taste dient ebenfalls zum Beschleunigen und die A-Taste lässt euch einen Sprung ausführen. Einmal in der Luft, wird sich mit dem Steuerkreuz gedreht. In Kombination mit der A-Taste lassen sich kleinere Tricks wie zum Beispiel die von Skateboards bekannten Kickflip oder Shove It ausführen. Die B-Taste ist für die Grabs zuständig. Auch diese kennt man bereits vom Skate- und Snowboarden. Tricks wie Method, Indy, Nosegrab, Madonna (den Madonna nicht mit dem Snowboard versuchen!) sind kein Problem für einen, der schon einmal Tony Hawks Pro Skater oder ähnliches auf dem GBA gespielt hat. Komisch ist nur, dass manche Grabs nicht auf B sondern auf A liegen. Zum Beispiel wird mit rechts-unten und A ein Roastbeef ausgeführt (bei einem Roastbeef greift der Snowboarder, Skater oder Surfer durch die Beine an die hintere Kante, also in Richtung Hacke, des Brettes). So haben wir schon mal die Grundfunktion des Spiels beisammen. Fehlen noch die Schultertasten. Die L-Taste hat gleich zwei wichtige Funktionen (die Linksdrehung ist wohl eher unwichtig). Wenn ihr am oberen Rand der Welle seid, könnt ihr mit der L-Taste einen sogenannten Floater ausführen. Surf-Laien werden das erste mal sagen: "Cool, ich kann oben auf der Welle grinden!" Denn genauso sieht es aus. Dabei können auch unterschiedliche Floater ausgeführt werden, zum Beispiel das Brett längs oder das Brett quer auf der Welle oder sogar auf der Nose (vorderer Teil des Boards). Außerdem kann man sich mit L drehend auf der Welle fortbewegen. Die R-Taste ist ähnlich gut belegt. Neben einer Rechtsdrehung lassen sich auch noch Snaps mit der rechten Schultertaste ausführen. Snaps sind ganz schnelle Richtungswechsel. Sämtliche Aktionen gehen sehr leicht von der Hand und lassen sich schon nach kurzer Zeit zu Combos aneinander reihen, was dem Punktekonto gut tut und somit auch die Punktrichter fröhlich stimmt.
 Autor:
Oliver Stümpel
Testbericht
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Leserwertung:
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