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Harvest Moon: Friends of Mineral Town

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 Spiel-Infos: Harvest Moon: Friends of Mineral Town
Harvest Moon: Friends of Mineral Town Boxart Name: Harvest Moon: Friends of Mineral Town (EUR)
Entwickler: Natsume
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 19. Februar 2004
Genre: Simulation - Farm
Spieler: 1
Features:
GCN-Link
Es gibt wenige Spiele, die so eine große Fangemeinde haben wie Harvest Moon. Auch ich gehöre dazu, seitdem ich den ersten Teil der Serie in meinen Modulschacht des SNES steckte. Wie wohl bei allen anderen Fans auch, freute ich mich riesig, als ich etwas über eine Umsetzung für den Gameboy Advance las. Nach einigen Verspätungen ist es nun endlich soweit. Harvest Moon: Friends of Mineral Town ist endlich für Nintendos Handheld erschienen.
 
Arbeit macht Spaß!?
In FoMT schlüpft der Spieler in die Rolle eines jungen Mannes, der gerade eine alte und eher verfallene Farm übernommen hat. Er ist nun, nach dem Tod des ehemaligen Besitzers, dafür verantwortlich dieser Farm wieder frisches Leben einzuhauchen. Hierfür steht anfangs nur eine geringe Anzahl an Geld zur Verfügung, was man natürlich versuchen muss möglichst schnell zu ändern, indem man zum Beispiel erfolgreich Gemüse anbaut. Doch einfach nur Samen in den Boden stecken und warten reicht nicht, denn es ist unglaublich welchen Freiraum der Spieler hat und welche unzähligen Möglichkeiten ihm zur Verfügung stehen. So muss er sich entscheiden ob er nur eine feste Sorte Gemüse anbaut oder ob er unterschiedlichen Arten züchten will. Dabei muss man immer den aktuellen Marktwert der angebauten Sorten im Auge behalten und natürlich regelmäßig seine Pfänzchen gießen. Der Spieler kann außerdem Hühner, Kühe und Schafe halten dann Eier, Milch oder eben Wolle verkaufen, doch auch das ist nicht so simpel wie es vielleicht klingen mag. Denn die Qualität der Produkte hängt davon ab, ob man sie regelmäßig füttert und sie liebevoll behandelt. Man darf jedoch auch nicht seine ganze Zeit bei den Tieren verbringen, da sonst keine sozialen Kontakte mit den Dorfbewohnern aufgebauen werden können. Diese sind nämlich nicht unwichtig, denn wenn man erst mal ein gutes Verhältnis zu einem Bewohner hat, ist er manchmal auch bereit bei der Ernte oder der Bewässerung des Feldes zu helfen. Ihr seht, es sieht wie ein unüberwindbarer Haufen Arbeit aus, der unmöglich bewältigt werden kann. Und so dauert es auch erst einige Zeit bis man sich im Spiel zu Recht gefunden hat und weiß, wie der Hase läuft. Doch nach ein paar Stunden ist es fast schon wieder unmöglich den GBA aus der Hand zu legen – dieses Spiel macht süchtig!
 Autor:
Joshua Hampf
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.5