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Final Fantasy I & II - Dawn of Souls

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 Spiel-Infos: Final Fantasy I & II - Dawn of Souls
Final Fantasy I & II: Dawn of Souls Boxart Name: Final Fantasy I & II - Dawn of Souls ()
Entwickler: Square Enix
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 10. Dezember 2004
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
keine
Die meisten Abiturienten mit dem Schwerpunkt Deutsch/Geschichte dürften sich sehr gut an das Buch: „Was wäre wenn…" erinnern. Und obwohl es laut Medien und Bundesministerien nur sehr wenige intelligente Zocker zu geben scheint (Psst, verratet nicht, dass es eigentlich andersherum ist), stelle ich einfach mal die Frage in den Raum: Was wäre, wenn die Chefetage von Squaresoft damals vor 1987 aufgegeben und niemals Final Fantasy als letzte Hoffnung auf den Markt geworfen hätte? Nun ja, Jahre des Fanatismus wären allen Rollenspielern erspart. Das ewig lange Zocken in Trance allen Zockern verwehrt geblieben. Uematsus unvergleichliche Musikkultur hätte sich nicht so entwickeln können. Und der Rollenspielmarkt hätte bis 2001 keine gigantischen Meilensteine vor die Nase gesetzt bekommen. Allerdings wäre uns dann auch der Zusammenschluss mit Enix erspart geblieben, der, so scheint es, die Verheizung des Namens Final Fantasy zur Folge hatte. Wie dem auch sei, wenn schon nicht großartiges Neues auf den Markt kommt, muss man sich eben auf alte Klassiker besinnen. Natürlich bemerkte das auch Square-Enix und veröffentliche die Klassiker Final Fantasy und Final Fantasy II gleich auf mehreren Konsolen erneut. Dieses Mal dürfen sich GBA Zocker über die Remakes freuen. Und als wäre das nicht schon großartig genug, spendierte Square-Enix, ganz dem Versprechen treu, mehr für Europa zu unternehmen, den beiden Klassikern erstmals eine deutsche Übersetzung. Wundervoll. Was es noch Neues gibt und ob die Spiele nach 15 Jahren und ein paar Remakes immer noch spielenswert sind, klären die folgenden Zeilen:

Final Fantasy I
Mal ganz davon abgesehen, dass allein schon der Nostalgiefaktor Gänsehaut hervorruft, wenn man den GBA anschaltet, präsentiert sich Final Fantasy I noch immer und vor allem auf dem Handheld von Nintendo besser, als so manches Jahre später erschienene RPG. Bereits das wundervolle Preludetheme, dass für die GBA Version etwas modifiziert wurde, lässt alle Rollenspieler in zauberhaften Erinnerungen schwelgen. Wählt man dann Final Fantasy aus, steht der Reise in die Anfangszeiten der Serie nichts mehr im Wege. Freizügig wie nie präsentiert sich die Charakterauswahl. Ihr dürft vier Charaktere wählen, ihnen Namen, jeweils eine der sechs Klassen, Krieger, Dieb, Novize, Rotmagier, Heilen oder Schwarzmagier, zuweisen und so ein ausgewogenes und schlagkräftiges Team auf die Beine stellen. Ihr solltet diesen Teil des Spiels nicht vernachlässigen, denn die richtige Kombination von Helden ist von essenzieller Wichtigkeit für den späteren Spielverlauf. Seid ihr damit fertig, beginnt das Abenteuer mit einer kleinen Überraschung. Square-Enix hat sich nämlich die Mühe gemacht und einige neue Zwischensequenzen hinzugefügt, die die Story stärker untermalen sollen. Man kann nicht sagen, dass diese Neuerung ihre Wirkung verfehlt, alles wirkt ein Stück weit liebevoller und vertrauter. Am Storyablauf hat sich zu Anfang nichts geändert. Ihr verkörpert vier gleichwertige Wanderer, die vier Kristalle mit sich tragen und sich als die vier Retter der Welt herausstellen.
 Autor:
Riad Oelschlägel
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.8