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Donkey Kong Country 3

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Die DK Münze hingegen hält ein Kremling in Rüstung für euch bereit, der sich aber nicht ganz freiwillig von dem guten Stück trennen möchte. Da der Kremling nur an seiner Rückseite verwundbar ist, muss jedes Mal ein Weg gefunden werden, dem Reptil ein Metallfass auf die ungeschütze Stelle zu donnern (was in den meisten Fällen aber null Hirnschmalz verlangt). Um das Spiel komplett durchzuspielen muss also wieder einmal jedes Level bis in die letzte Ecke erkundet werden, wobei sich in den zahlreichen Stages noch allerlei Bonusgegenstände wie Extraleben-Ballons, Bärenmünzen und die bekannten KONG Buchstaben befinden. Darin waren die DKC Spiele ja schon immer vorbildlich und die Game Boy Advance Version bietet mit „Pacifica“ darüber hinaus eine komplett neue Welt, die mit insgesamt sechs neuen Levels (und damit nach fast zehn Jahren neues DKC Material von Rare) ausgestattet ist.

Bei ihrer Rettungsaktion bekommen die beiden Helden wieder Unterstützung aus dem Tierreich, die sich in Form von diversen Reittieren zeigt. So ist Elefantendame Ellie an die Stelle von Nashorn Rambi getreten. Der unter einer extremen Mäusephobie leidende Dickhäuter kann per Knopfdruck in der Nähe stehende Fässer dank Rüssel heransaugen und wieder als Geschoss losdonnern lassen sowie aufgesogenes Wasser auf Feinde verspritzen. Squitter dagegen ist wohl die coolste Spinne aller Zeiten, denn sie trägt modische Turnschuhe und verfügt naturgemäß über die Fähigkeiten Spinnennetze herstellen zu können, die als Plattformen missbraucht werden müssen. Den eigenen Körper als Sprungfeder benutzt Rattley die Schlange, während Schwertfisch und Altstar Enguarde dank spitzem Schnabel die Mehrheit der Meeresbewohner aufmischt. Auch Papagei Squawks ist seit dem ersten Teil dabei und trägt auch diesmal wieder die Kongs durch diverse Levels, während er auf Gegner undefinierbare Objekte spuckt. Ein namenloser Verwandter von Squawks benutzt seine Krallen dagegen zum Transportieren von Fässern. Als letzter tierischer Helfer erweist sich Paradiesvogel Parry, der über den Köpfen der Kongs umherflattert und dort auf höhere Ebene alle Bewegungen nachahmt, die der Spieler mit den beiden Affen auf dem Boden ausführt. So kann der Flattermann nicht nur bequem an für die Kongs sonst unerreichbaren Gegenstände wie Bananen und Extralebenballons kommen, sondern gibt selbst auch eine Überraschung ab, wenn er erfolgreich durch das Level buxiert worden ist, da er nach einer Gegnerberührung sofort das Zeitliche segnet.

Familienbande
Über die Weltkarten verteilt haben sich auch wieder die weiteren Mitglieder der Familie Kong breit gemacht, mit teils veränderten Funktionen als in der SNES Version des Spiels. So baut Surffreak Funky den beiden Kongs im Laufe des Abenteuers nicht nur verschiedene Fortbewegungsmittel, sondern lädt auch zu drei kleinen Minispielen mit einem Boot. Während es in der ersten Variante euer Ziel ist die gegnerischen Schiffe vor dem Durchfahren der Ziellinie abzuschießen, müssen in einem weiteren Spielchen Objekte vom gegnerischen Bereich in eure Zone gebracht werden. Im dritten Minigame müsst ihr die badenden Kongs aus Donkey Kong 64 (N64) beschützen, da diese ansonsten von feindlichen Booten verschleppt werden. Videospielopa Cranky hat dagegen die asiatische Kampfkunst für sich entdeckt und einen Dojo eröffnet. In diesem müsst ihr die Kontrolle über den Rentner übernehmen und durch den Druck in die richtige Richtung per Steuerkreuz die auf ihn zuflitzenden Igel abwehren.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
7.4