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Donkey Kong Country 3

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 Spiel-Infos: Donkey Kong Country 3
Donkey Kong Country 3 Boxart Name: Donkey Kong Country 3 (EUR)
Entwickler: Rare
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 04. November 2005
Genre: Jump 'n' Run
Spieler: 1-2
Features:
Download-Play
Es ist vollbracht: Mit Donkey Kong Country 3 hat Rare auch die finale Episode ihrer höchst erfolgreichen SNES Jump'n'Run Trilogie auf den Game Boy Advance verfrachtet und damit auch die vorerst letzte Auftragsarbeit für Nintendo beendet. Jetzt gilt es zu klären, ob Rares Affentheater aus dem Jahre 1996 auch fast ein Jahrzehnt später noch begeistern kann.

Die behaarte Lady und das Riesenbaby
Die Geschichte von DKC 3 folgt dem typischen Schema des Genres und dient im Grunde einzig und alleine dazu einen neuen Charakter einzuführen: Donkey und Diddy machen einige Abstecher zu den benachbarten Inseln und kommen stets am Abend wieder zurück, um Dixie von den Entdeckungen zu erzählen. Eines Tages jedoch scheinen sich die beiden Primaten in Luft aufgelöst zu haben und Dixie beginnt sich Sorgen zu machen. Einige Tage später schließlich hält sie das Warten nicht mehr aus und zieht auf eigene Faust los, um ihre beiden vermissten Freunde zu finden, hinter deren Entführung ein neuer Anführer der Kremlings namens Kaos stecken soll. Da gerade auch ihr Cousin Kiddy Kong, ein richtiger Wonneproppen von Affenbaby, auf der Heimatinsel verweilt, schließt sich dieser der Affendame an und das Duo ist komplett.

Wie schon Donkey und Diddy (DKC) bzw. Diddy und Dixie (DKC 2), unterscheiden sich auch diese beiden Hauptdarsteller wieder in ihren Fähigkeiten, weswegen ihr jederzeit die Kontrolle zwischen den beiden Affen wechseln könnt. Zumindest solange bis beide Primaten noch zur Auswahl stehen, denn bei der kleinsten Gegnerberührung rennt der gerade noch unter Kontrolle stehende Partner weg und muss erst wieder aus einem Fass, verziert mit dem DK-Emblem, befreit werden. Dixie kann wie gehabt durch den Einsatz ihres blonden Haarschopfes begrenzt durch die Luft gleiten und so leicht gähnende Abgründe überwinden. Ihre kleine und im Vergleich zu Kiddy dünne Erscheinung macht sie zur richtigen Wahl bei schwierigen Passagen, die eine gehörige Portion Akrobatik an den Buttons verlangen. Der schwerfällige Kiddy schlägt dafür aus seinem Leibesumfang bei der Gegnerbekämpfung Kapital, da einigen Kremlings nur mit den Kilos des Affenbabys die Luft ausgeht. Aus dem Prequel ist das Huckepacknehmen bekannt, bei dem ein Mitglied des Duos das andere auf die Schultern nimmt und dieses werfen kann. Damit gelangen die beiden nicht nur zu höher gelegenen Plattformen, sondern können auch hier und da kleine Passagen öffnen, wenn Dixie ihren vollschlanken Cousin wirft.

Schatzsuche
Das grundlegende Gameplay verläuft ebenfalls in den klassischen Bahnen eines 2D Jump'n'Runs (was bei dem Alter des Spiels natürlich kein Wunder darstellt). Ihr bewegt euch also springend und rennend vom Start bis zum Ziel einer Stage, bekämpft unterwegs allerlei Schurken, die sich vornehmlich mit einem Kopfsprung ins Nirwana befördern lassen und versucht in alter Rare-Tradition alle versteckten Gegenstände ausfindig zu machen. In jeder Stages gibt es Bonusräume und genau eine wertvolle DK-Münze zu finden. In die Bonusräume werdet ihr vornehmlich durch das Berühren eines Bonus-Fasses befördert. Es gibt vier verschiedene Arten dieser Bonusräume: Entweder müssen vor Ablauf eines Zeitlimits alle dort befindlichen Gegner besiegt, goldene Sterne eingesammelt, kurzzeitig erscheinende grüne Bananen berührt werden um an eine Bonus Münze zu gelangen oder besagtes Geldstück muss einfach gefunden werden.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
7.4