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DK: King of Swing

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 Spiel-Infos: DK: King of Swing
DK: King of Swing Boxart Name: DK: King of Swing (EUR)
Entwickler: Paon
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 04. Februar 2005
Genre: Adventure
Spieler: 1-4
Features:
Single-Cartridge Multiplayer
Es scheint so als wäre Donkey Kong zu Nintendos Innovationsträger geworden. Nach Titeln wie Donkey Konga und Donkey Kong: Jungle Beat kommt nun das nächste Ideenfeuerwerk auf uns zu. Anstatt wie in den letzten Donkey Kong Jump'n'Runs üblich wild in der Gegend rumzuspringen, hat man bei dem von der Paon Corporation entwickelten DK: King of Swing einfach mal alles über Bord geworfen.

Haarige Steuerung? Aber nein!
Die Steuerung von DK: King of Swing erfolgt fast ausschließlich über die Schulterbuttons. Mit L + R springt man, danach greift man mit L bzw. R nach einer der diversen greifbaren Halterungen. Seien es nun die einfachen Griffe im heimatlichen Dschungel, die Förderbänder einer Mine im Wilden Westen oder die vereisten Griffplatten eines Eisschlosses, immer dreht sich Donkey so lange an einer Halterung, bis er die nächste erreicht. 

Durch fünf unterschiedliche Welten mit jeweils vier Leveln wird King K. Rool gejagt. Dieser hat nämlich den Kongs kurz vor ihrer Urwaldparty sämtliche Münzen für den dort stattfindenden Wettbewerb gestohlen. Und das ist nicht nur gar nicht nett, sondern die Jagd gestaltet sich auch äußert knifflig.

Affiger Schwierigkeitsgrad
Scheinbar in Anlehnung an die zusätzlichen Levels mit horrend hohem Schwierigkeitsgrad aus Donkey Kong Country 2 und 3 ist auch Donkey Kong: King of Swing teils sehr schwer ausgefallen. Die Entwickler bei Paon müssen dabei allerdings etwas falsch verstanden haben, denn leider gibt es hier keine Geheimlevels und der hohe Schwierigkeitsgrad fällt während des gesamten Spiels auf. Spätestens im letzten Level wird dies nervig, da hier der Schwierigkeitsgrad noch einmal sprunghaft ansteigt. Vereinfacht wird das Spiel mit Hilfe von drei Herzen Energie ebenfalls nicht. Diese lassen sich zwar auf Knopfdruck gegen zehn der überall im Spiel verteilten Bananen austauschen, leichter wird es dadurch aber nicht. Auch der im Austausch für zwanzig Bananen aktivierte Bananenbeserker, der kurzzeitig Unverwundbarkeit verleiht und die Sprungreichweite vergrößert hilft nicht wirklich.

Viel Geduld und Schweiß erfordert der Titel und am Ende kann gestaunt werden, wieviel Flüche man doch kennt.

Raffinierte Oberunholde VS. lauen Multiaffenspaß
Ein Highlight am Ende jeder Welt stellt der obligatorische Bosskampf dar. Ob man nun den seit Donkey Kong Country immer wiederkehrenden Riesenvogel Necky mit Steinen bewerfen muss oder einen untoten Aal gegen Stacheln wirbelt, langweilig ist (fast) keiner der innovativen Bosskämpfe. Umso mehr enttäuscht es, dass ausgerechnet der ultimative Kampf gegen Erzfeind  King K. Rool im krassen Gegensatz zu allen anderen steht und durch nerviges gegenseitiges Abschießen nur dahinplätschert.
 Autor:
Arthur Wist
Testbericht
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Leserwertung:
9.5