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Der Anschlag

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 Spiel-Infos: Der Anschlag
Der Anschlag Boxart Name: Der Anschlag (EUR)
Entwickler: Red Storm Entertainment
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 19. September 2002
Genre: Action
Spieler: 1-4
Features:
keine

Rainbow Six ist schon seit Jahren vielen Spielern ein Begriff. Der taktische Shooter aus der Ego-Sicht hat in vielen Versionen und Variationen mindestens ebenso viele Anhänger für sich gewinnen können. Auch für Nintendos GBA kam bereits ein Teil, dessen Test ihr hier nachlesen könnt. Mit Der Anschlag brachte Ubisoft kürzlich ein Spiel im selben Stile heraus.

Briefing
Im Einzelspieler-Modus beginnt das Spiel mit der Kampagne. In diesem Story-Modus werden nacheinander 15 Missionen zu bewältigen sein, die jeweils zwei unterschiedliche Einsatzziele bieten. Dabei gibt es stets ein primäres Ziel sowie ein sekundäres, welches in jeder Mission darin besteht, alle Terroristen zu eliminieren. Die restlichen Ziele bestehen darin, Geiseln zu retten, Dokumente zu stehlen oder auch einen Sprengsatz zu legen. Vor jeder Mission gelangt man ins Mission-Briefing. Hier wird einem die Lage verdeutlicht, in die man sich in dieser Mission begibt, sowie das Ziel der Mission. Diese Briefings dienen zwar eigentlich auch dazu, die Story voranzutreiben, doch selbige ist im Spiel eher uninteressant und auch relativ unwichtig. Das primäre Missionsziel ist eh stets so zu erledigen, dass man das Gebäude vom Anfang bis zum Ende durchläuft und meist im letzten Raum die Aufgabe erledigt. Hat man die Kampagne beendet, kann man jede Mission auch mit nur einem einzelnen Charakter durchspielen.
 
Schwerwiegende Entscheidung
Nach dem Briefing gelangt man ins Team Setup, in dem man sich ein Team bestehend aus für Anti-Terroristen zusammenstellen kann. Diese sind in drei Gruppen unterteilt: Aufklärung, Sturmangriff und Scharfschützen. Diese haben auch unterschiedliches Equipment im Rucksack, wodurch es für jede Mission nicht unwichtig ist, kurz nachzudenken, welche Einheit für den Einsatz gut geeignet wäre. So sind Scharfschützen natürlich nur in weitläufigen Gebäuden zu gebrauchen, um Gegner aus der Distanz aufs Korn nehmen zu können. Wichtig ist die Wahl der Charaktere auch, weil einmal gestorbene Einheiten auch bis zum Ende des Spiels nicht mehr einsetzbar sind. Wer also zu viele weinende Witwen Zuhause sitzen hat, kann gegen Ende des Spiels in arge Schwierigkeiten geraten, wenn nur noch ungeeignete Charaktere am Leben sind.Gespielt wird aus der isometrischen Perspektive. Der Spieler übernimmt dabei die Kontrolle über eine Einheit, die die Führung über das Team übernimmt. Per Tastenkombination kann man jedoch stets zwischen den einzelnen Mitgliedern wechseln.
 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
-