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CT Special Forces

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 Spiel-Infos: CT Special Forces
CT Special Forces Boxart Name: CT Special Forces (EUR)
Entwickler: Light & Shadow Productions
Publisher: BigBen Interactive
Erhältlich seit: 12. Juli 2002
Genre: Action
Spieler: 1-2
Features:
keine

Lange hat man sie gesucht und ebenso lange auch nicht gefunden: Echte 2D Scrolling Action Titel, ganz im Stile des kultigen Metal Slug. Auf dem GBA erlebt man jetzt mit CT Special Forces eine Art Reinkarnation des Genres, denn auf den ersten Blick ähnelt das Spiel dem bereits genannten Klassiker sehr.

Action und hüpfen
Im Spiel übernimmt man die Rolle von unterschiedlichen Charakteren, die auch verschiedene Aufgaben haben. Den Hauptbestandteil des Missionsmodus, der in vier Missionen zu je drei Abschnitten unterteilt ist, machen die Plattform Passagen aus. In diesen blickt man aus der 2D Ansicht auf den Charakter, den man wie in guten alten Jump'n Runs sicher über zahlreiche Plattformen zu leiten hat. Doch keine Angst, es geht in keinem Moment des Spiels darum, eine schwierige Hüpfpassage zu meistern. Es geht wirklich nur um das Eliminieren von feindlichen Posten. Da einfache Ohrfeigen die Gegner aber kaum zur Strecke bringen, ist der Spieler mit insgesamt vier Waffen ausgestattet, die einem das (Über-)Leben erleichtern. Hauptsächlich zum Einsatz kommen Maschinengewehr und die einfache Pistole. Während man mit der Standardwaffe aber unendlich Munition zur Verfügung hat, muss für die restlichen Utensilien stets für Nachschub gesorgt werden. Dieser liegt genau wie die Lebensenergie in Kästen vereinzelt in den Abschnitten rum.

Der Haken im Spiel
Doch nicht nur Waffen können ausgewählt werden. Wie es sich für Spezialeinheiten gehört, sind auch andere nützliche Dinge dabei, die allerdings auch teilweise erst eingesammelt werden müssen. So der Enterhaken, mit dem man sich an bestimmten Stellen in höhere Gefilde empor ziehen kann. Immer am Mann hat der Spieler allerdings seine Handschellen. Diese werden dazu genutzt, den Anführer einer Terroristenbande festzunehmen. Ebenfalls ein Ziel der jeweiligen Mission ist es, alle anderen Terroristen von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Erst wenn das erledigt ist, kann ein Abschnitt verlassen werden. Der Anführer muss übrigens nicht in Handschellen abgeführt werden. Ganz herzlose Terroristenbekämpfer können auch vorschnell ihre Waffe zücken und den Herrn samt Aktenkoffer ins Jenseits schicken. Nachteil an dieser Methode ist, dass man sich so ein Extraleben durch die Lappen gehen lässt, welches man in CT Special Forces allerdings dringend nötig hat. Anfangs wird man nämlich öfter das Zeitliche segnen, als es einem lieb sein kann.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
-